Entschrottung

Schlacke aus Kehrichtverbrennungen enthält viele Metalle. In erster Linie findet sich Eisen, daneben verbleiben auch Aluminium, Kupfer und weitere Buntmetalle in der Schlacke. 

Die Metalle werden an Hochöfen geliefert, welche diese Sekundär-Rohstoffe aufbereiten und sie wieder in den Kreislauf bringen. Auf diese Weise trägt die Kewu AG mit ungefähr 4’000 Tonnen Eisen und ca. 800 Tonnen Aluminium und Kupfer zum Recycling von Metallen bei. Mit dieser Menge an Rohstoff können zum Beispiel die metallischen Anteile von etwa 7'000 Autos hergestellt werden.

Das aktuelle Anlageschema können Sie hier laden. Rechts sehen Sie einige Bilder der Entschrottungsanlage, die im Mai 2009 in Betrieb genommen wurde und die Anlage aus dem Jahre 2006 ersetzt. 

Das Besondere an dieser Anlage ist eine getrennte Abscheidung von kleinen und grossen nichtmagnetischen Metallen. Damit kann eine bessere "Ernte" erzielt werden. Zusätzlich werden alle grossen Teile, die ausgesiebt wurden, in einem Brecher aufgeschlossen und in einem zweiten langsameren Durchgang nochmals behandelt. In diesen zweiten Durchgang werden auch alle bereits grob ausgeschiedenen Metalle gegeben, damit möglichst sortenreine und marktgängige Metalle ausgeschieden werden können.

Dies führt dazu, dass in der Schlacke zur Endlagerung kaum mehr Metalle vorhanden sind. Dies beweisen Analysen, welche gemäss den Vorschriften des Bundes durchgeführt wurden und nicht mehr messbaren Gehalt an Nichteisenmetallen nachweist. Die Analyse vom August 2011 zeigt das gleiche Bild wie diejenige vom November 2011. Die entsprechenden Grenzwerte der technischen Verordnung über die Abfälle (TVA) finden Sie hier (Ziffer 32 des Anhanges 1).

Lieferant dieser Anlage ist die Unternehmung Recco BV aus Holland

Die Anlage stösst in der Fachwelt auf grosses Interesse. Es ist so gross, dass Informationen dieser Seite verwendet werden, um Produkte von anderen Herstellern zu bewerben. Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass die Anlage, insbesondere deren Layout und die Stoffflüsse, urheberrechtlich geschützt sind. 

Lesen Sie mehr über die Anlage in der Pressemappe zur Vorführung und Medienkonferenz vom 11.08.2009. 

Medienechos zur Vorführung vom 11.08.2009:

  • Den Bericht von "Schweiz Aktuell" des Schweizer Fernsehens vom 12.08.2009 können Sie hier laden (externer Link, Beginn Beitrag ab 2:40 Minuten).
  • Das Regionjournal Bern-Freiburg-Wallis berichtete ebenfalls am 12.08.2009. Der Beitrag steht auf dem Server von Radio DRS leider nicht mehr zur Verfügung.
  • Den Bericht der "Berner Zeitung" können Sie hier laden.
  • Die Reportage von Radio BE1 können Sie hier hören.
  • Den Bericht der "Grauholz-Post" können Sie hier lesen.
  • Den Bericht der "Lokalnachrichten Muri" können Sie hier lesen. 
  • Den Bericht des"Kommunalmagazins" können Sie hier lesen.
  • Den Bericht von "Umwelttechnik Schweiz" können Sie hier lesen.
  • "Einstein" von SF DRS vom 22.10.2009 berichtet über die Abfallwirtschaft. Den Beitrag können Sie hier sehen (externer Link, Entschrottung Kewu ab Minute 23)

Klicken Sie auf die Fotos, um sie zu vergrössern

kewu_entschrottung_2009_0072_red_beschreibung

kewu_entschrottung_2009_0101_red_beschreibung

kewu_entschrottung_2009_0125_red_beschreibung

 

 

 

 

Aussortiertes Metall, links Eisen fein, rechts Chromstahl grob. 

Entschrottung_ausgeschiedene_Metalle

Aluminium fein, nach zweitem Durchlauf durch den Brecher und die gesamte Anlage im Langsamlauf. Diese Fraktion ging durch einen Wirbelstromabscheider, der speziell für kleine Teile eingestellt ist.  alu_fein_anlage_2009_99
Aluminium grob, nach zweitem Durchlauf durch den Brecher und die gesamte Anlage im Langsamlauf. Diese Fraktion ging durch einen Wirbelstromabscheider, der speziell für grosse Teile eingestellt ist. alu_grob_anlage_2009_100