Kompostierwerk

Im Jahre 1995 wurde das Kompostierwerk der Kewu AG mit einer Jahreskapazität von rund 13'000 Tonnen in Betrieb genommen.

Die Anlage läuft praktisch vollautomatisch und in einem komplett geschlossenen System, das unter Unterdruck steht. Die naturgemäss wenig angenehme Abluft wird in einem Biofilter gereinigt.

Das Kompostierwerk wird regelmässig vom Brancheninspektorat kontrolliert und hat die Kontrollen bisher immer mit Bravour bestanden. Laden Sie hier das Inspektionszertifikat 2011 und hier die externen Standarddüngeranalysen 2010. Wenn Sie diesen Link anwählen, werden Sie sehen, dass die gesetzlichen Grenzwerte immer massiv unterschritten werden. Dies gilt auch für den Einsatz im biologischen Landbau, was Sie beim Besuch dieses Links prüfen können. 

Die Kewu AG plant die Ergänzung der Kompostierung mit einer Vergäranlage. In einem solchen System wird im Verlauf des Verrottungsprozesses von biogenen Abfällen Methan produziert. Dieses Gas dient der Energieerzeugung, in der Regel in einem Blockheizkraftwerk. Die Stadt Bern, die Gemeinden Köniz und Grosshöchstetten sind an diesem Projekt auch interessiert und arbeiten an der Planung mit. Im Jahre 2009 wurde die Vergärungsanlage öffentlich ausgeschrieben. Im Laufe des Jahres 2010 sollen alle Kostenelemente definiert und klargestellt werden, mit welchen Mengen an biogenen Abfällen die erweiterte Anlage rechnen kann. Investionskosten einerseits und sichergestellte Tonnen andererseits werden die Basis des Entscheides sein, ob die Erweiterung realisiert wird oder nicht.  Details finden Sie in der Rubrik Aktuell

So läuft der Prozess ab.

        
 

KEWU