Ökologie

Platz für Artenvielfalt

Das Deponiegelände bietet viel Platz für die Natur. Auf dem ganzen Areal ist viel Raum für die einheimische Fauna und Flora. Diese ökologisch wertvollen Flächen dienen als Oasen/Ruheplätze für diverse Tiere, die anderswo oft ihre Lebens­grundlage verloren haben. Im Osten der Deponie, beim Bach neben der Zufahrtsstrasse, laichen Geburtshelferkröten, auch bekannt als «Glögglifrösche». Die Art ist stark bedroht und braucht natürliche, besonnte und unverbaute Feuchtgebiete als Lebensraum. Diese Bedingungen findet die Kröte, deren Bestand in den letzten Jahrzehnten um ca. 50% geschrumpft ist, in Ausstülpungen des Baches. 

Projekte für die Natur

Neben den bereits vorhandenen Biotopen hat die KEWU AG in Kooperation mit dem Zivildienst verschiedene Projekte zur Förderung der Artenvielfalt durchgeführt. Diese Förderprojekte umfassen zum Beispiel die Anlage von Stein- und Sandlinsen oder den Bau einer Benjeshecke. Zur Erhaltung der Biodiversität gehört auch die Aufgabe, sogenannte invasive Neophyten zu bekämpfen. Neophyten sind Pflanzen, die vor 1492 und der Entdeckung der »Neuen Welt« (Amerika) nicht bei uns heimisch waren. Als invasiv stuft man sie ein, wenn sie sich schnell und mit negativen Folgen für die heimische Artenvielfalt und Ökosysteme ausbreiten. Die meisten invasiven Neophyten wurden ursprünglich als Zierpflanzen in andere – ihnen fremde – Weltregionen eingeschleppt und verwilderten dann. Auf dem mehrheitlich mageren Boden des Deponiegeländes wächst das «Einjährige Berufkraut», aber auch der Sommerflieder und der Japanische Staudenknöterich können sich hier schnell ausbreiten. Daher ist es wichtig, dass man mit ständigen Reduktionsmassnahmen den Bestand eindämmt.

Ökoelemente und Projekte